Aktionswochen 16.09. - 03.10.2017!

In ganz Deutschland sagen die Trashbusters, also Gruppen aus jungen Leuten, dem Plastikmüll den Kampf an! Es werden Aufräumaktionen gestartet oder Aktionen organisiert, die auf das Problem aufmerksam machen.

Mitmachen können alle zwischen 6 - 27 Jahren, die etwas gegen die Verschmutzung von Gewässern durch Plastikmüll haben.

Mehr erfahrt ihr unter: https://www.trashbusters.de/aktionswochen/

Hier könnt ihr auch bis zum 31.8. Starterpakete für eure Aktion bestellen.

Wir, das Team der NAJU NRW, möchte alle NAJU-Kinder- und Jugendgruppen ganz herzlich einladen, beim Wettbewerb der NAJU-Umweltlabore mitzumachen! Es geht ganz einfach:

Damit ihr die Natur vor eurer Haustür genau beobachten und euch für den Natur- und Umweltschutz in eurer Stadt einsetzen könnt, könnt ihr noch bis zum 15. August 2017 die Mini-Umweltlabore der NAJU NRW bei uns bestellen. Eure Ergebnisse, gerne auch mit Fotos, schickt ihr bis zum 15. Oktober 2017 einfach an die Landesgeschäftsstelle der NAJU NRW e.V., Völklinger Str. 7-9 in 40219 Düsseldorf oder an mail@naju-nrw.de.

Es warten tolle Preise auf euch!

  1. Platz: Workshop aus unserem Projekt "Waldwelten"*
  2. Platz: Warnwesten mit NAJU-Aufdruck
  3. Platz: 20,- Euro Gutschein vom NABU-Shop

Alle anderen teilnehmenden NAJU-Kinder- und Jugendgruppen bekommen das NAJU-Energiesparspiel oder das NAJU-Klimaquartett. Alle sind Gewinner!

Wir wünschen euch viel Spaß beim experimentieren mit den Umweltlaboren!!!

*Die Gewinner können zwischen den Themen Schnitzen, Kosmetik aus Naturprodukten und einer Orientierungstour mit GPS / Karte und Kompass wählen. Folgende Termine stehen zur Wahl: 18. und 19.11.17.

Vom 16. Juni bis 17. Juli Falter im Garten und auf dem Balkon zählen

Wer in den vergangenen Jahren genauer hingeschaut hat, konnte bemerken: Viele Schmetterlingsarten werden immer seltener. Admiral, Kleiner Fuchs, oder Tagpfauenauge kommen längst nicht mehr so häufig vor wie noch vor einigen Jahren. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Zu der im Rahmen des Projektes durchgeführten landesweiten Schmetterlingszählaktion ruft der NABU auch in diesem Jahr wieder alle Schmetterlingsfreunde vom 16. Juni bis 17. Juli auf.

„Gezählt werden kann überall: im eigenen Garten, im Park um die Ecke, am Straßenrand oder an anderen Stellen, an denen Schmetterlinge auftauchen“, sagt Christian Chwallek, stellvertretender Vorsitzender des NABU NRW. Dabei können die Tiere mehrmals am Tag oder über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die genaue Zählanleitung und Abbildungen von Schmetterlingen sind auf einer Zählhilfe im Anhang oder unter www.schmetterlingszeit.de abrufbar. Zur Auswertung sollten die ausgefüllten Zählhilfen mit dem Stichwort „Zeit der Schmetterlinge“ entweder per Post an die Landesgeschäftsstelle des NABU NRW oder per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de geschickt werden. Wer ganz auf Papier verzichten möchte, nutzt das Online-Formular auf der oben genannten Internetseite.

Mit der Aktion möchte der NABU NRW herausfinden, welche und wie viele Schmetterlinge in Nordrhein-Westfalen überhaupt noch entdeckt werden können. Die Experten des Entomologischen Vereins in Krefeld stellten über einen Zeitraum von 20 Jahren regional einen Rückgang der Insekten um 70 bis 80 Prozent fest, bei den Tagfaltern um mehr als die Hälfte. So konnten Teilnehmer der Schmetterlingsaktion im letzten Jahr in ihren Gärten hauptsächlich Kohlweißlinge zählen, von den bunten Faltern wie C-Falter oder Distelfalter waren fast keine unterwegs. Selbst das „Große Ochsenauge“, immerhin auf Platz zwei der Zählung, gab es nur ein Drittel mal so häufig wie die Kohlweißlinge. „Umso wichtiger, auch in den nächsten Jahren viele Vergleichszahlen zu sichern, um eine Tendenz bei der Entwicklung der Faltervorkommen herausfinden zu können“, so Chwallek.

Weitere Informationen zur Aktion unter www.schmetterlingszeit.de.

Für Rückfragen:

Sarah Schramme, Projekt „Zeit der Schmetterlinge“, Tel.: 0211-15 92 51-44

Christian Chwallek, stellv. Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0172 30 50 359

Im letzten Jahr konntet ihr die Wasserlabore kostenlos bei uns bekommen und viele NAJU-Gruppen haben sie ausprobiert und uns ihre Ergebnisse zugeschickt. Darüber haben wir uns sehr gefreut!

Auch in diesem Jahr möchten wir euch kleine Minilabore zur Verfügung stellen. Die NAJU-Mini-Umweltlabore können bei uns kostenlos bestellt werden, solange der Vorrat reicht!

Mit dem Minilabor könnt ihr verschiedene Experimente zu den Themen Ozon / Luft, Boden und Wasser durchführen und euch mithilfe der anschaulichen Erläuterungen mit den Begriffen vertraut machen. Ihr könnt die Konzentration des Ozon in der Luft messen, Fingerproben zur Beurteilung der Bodenart durchführen, Öl in Wasser nachweisen und vieles mehr. 

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns wieder eure Ergebnisse zusendet.

Viel Spaß beim Forschen und Entdecken!

Umweltlabor 1 Klein

Die Naturschutzjugend in Düsseldorf sucht für ihre Kindergruppe Verstärkung in ihrem Betreuerteam. Die Kinder sind zwischen 7 und 12 Jahre alt und werden auf ihren Ausflügen an die Natur herangeführt.

Lust auf Naturerlebnis mit jungen Naturforschern?

Wer selbst gerne in die Natur geht und seinen Forscherdrang mit abenteuerhungrigen Kids teilen möchte, ist hier genau richtig. Nicht Expertenwissen ist gefragt, sondern Neugier, Offenheit und Freude an der Natur.

Näheres über die NAJU-Düsseldorf erfahrt ihr auf der Webseite: http://www.nabu-duesseldorf.de/index.php/naju-duesseldorf.

Bei Fragen stehen euch die Gruppenleiter Norman Meier und Sabine Müller gerne zur Verfügung.

NAJU-Jugendgruppe des NABU Bonn stellt gemeinsam mit der Biostation Bonn Mauern für die Mauereidechse frei!

Verglichen mit Gesamteuropa ist das Bonner Stadtgebiet mit Reptilien relativ artenarm: nur sieben von ca. 180 Arten kommen in Bonn vor (in Deutschland sind es auch nur um die 16). Von den sieben Arten sind vier Echsen – die Waldbewohner Blindschleiche und Waldeidechse, die Offenlandbewohnerin Zauneidechse und die in Mauern oder Steinbrüchen lebende Mauereidechse (Podarcis muralis). Die Mauereidechse erreicht im Bonner Stadtgebiet ihre nördliche Arealgrenze. In NRW kommt die Mauereidechse natürlich in der Eifel bei Aachen und im Siebengebirge bei Bonn vor (allerdings gab es viele Aussetzungen an anderen Orten in NRW wie im Bonner Botanischen Garten), im Bonner Stadtgebiet in den Steinbrüchen im Ennert und in alten Bruchsteinmauern in Oberkassel („Oberkasseler Mauern“).

Jedes Jahr stellt die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft im Rahmen von öffentlichen Pflegaktionen zweimal die Oberkasseler Mauern für die Mauereidechsen frei. Am 29.4. dieses Jahres hat sich die Jugendgruppe des NABU Bonn an dieser Aktion beteiligt. Es kamen Leon und Caspar, sowie Jürgen Wissmann. Die Aktion leitete der Landschaftspfleger der Biostation Bonn, der mit einem seiner FÖJler kam, außerdem kamen sechs weitere Helfer. Zusammen wurden die Mauern freigestellt (also von Efeu, Weinrebe, Waldrebe, Schöllkraut und Büschen befreit, die in den Mauern wuchsen), damit die Mauereidechsen sich mehr sonnen können. Die Aktion hat sich gelohnt: Aufgrund des sonnigen Wetters wurden ab der Mittagszeit viele Mauereidechsen beobachtet.

Mauereidechse Casper Jung

Text und Bild: Caspar Jung

„Raus aus Kohle und Atom, denn wir wollen Ökostrom!“, rufen wir, während wir das rote Band halten und auf und ab schwingen. Wir stehen vor dem RWE Gebäude in Essen und versuchen, auf unsere Aktion der „roten Linie“ gegen RWE aufmerksam zu machen. Es ist gar nicht so viel los, wie ich erwartet hatte und doch hoffen wir alle, etwas bewirken zu können.

Am vergangenen Donnerstag, 27.4.17, fand die RWE Hauptversammlung in der Grugahalle in Essen statt. Dies nahmen sich die Organisationen „attac Köln“ und „Kritische Aktionäre“ zum Anlass, um eine Protestaktion zu starten. Die anwesenden Menschen, sowohl wir von der NAJU NRW und der NAJU Essen, als auch beispielsweise ein paar Vertreter der „Grünen“, waren dort und hielten gemeinsam eine lange Bande aus rotem Stoff fest. Als Zeichen gegen die Ausbeutung der Natur. Als Zeichen für unsere Unzufriedenheit mit dem Kohleabbau und als Aufruf dazu, von Kohlekraft endlich einen großen Abstand einzunehmen. Wie es auf einem der Plakate so schön stand: „Respect existence or expect resistance”.

Pia Heyn

Mit Fabian und Thiemo Karwinkel leiten dieses Seminar zwei junge und fachkundlich versierte Ornithologen, die euch die faszinierende Tiergruppe der Vögel näher bringen möchten. Ihr könnt eure Artenkenntnis auffrischen und gleichzeitig spielerisch lernen, wie ihr die Begeisterung für diese Tiere an Kinder und Jugendliche weitergeben könnt.

Die Rieselfelder in Münster bieten einen Seminarraum mitten im Vogelparadies. Wer ein Fernglas besitzt, kann es gerne mitbringen. Das Seminar wird im Rahmen der Juleicaausbildung als Modul III anerkannt.

Wo? Rieselfeldhof, Münster

Wann? 13.05.2017

Beitrag: 25,- €, für NAJU-Mitglieder 20,- €

Jetzt anmelden unter: http://www.naju-nrw.de/mach-mit/seminaranmeldung/view/form