Drucken

„Raus aus Kohle und Atom, denn wir wollen Ökostrom!“, rufen wir, während wir das rote Band halten und auf und ab schwingen. Wir stehen vor dem RWE Gebäude in Essen und versuchen, auf unsere Aktion der „roten Linie“ gegen RWE aufmerksam zu machen. Es ist gar nicht so viel los, wie ich erwartet hatte und doch hoffen wir alle, etwas bewirken zu können.

Am vergangenen Donnerstag, 27.4.17, fand die RWE Hauptversammlung in der Grugahalle in Essen statt. Dies nahmen sich die Organisationen „attac Köln“ und „Kritische Aktionäre“ zum Anlass, um eine Protestaktion zu starten. Die anwesenden Menschen, sowohl wir von der NAJU NRW und der NAJU Essen, als auch beispielsweise ein paar Vertreter der „Grünen“, waren dort und hielten gemeinsam eine lange Bande aus rotem Stoff fest. Als Zeichen gegen die Ausbeutung der Natur. Als Zeichen für unsere Unzufriedenheit mit dem Kohleabbau und als Aufruf dazu, von Kohlekraft endlich einen großen Abstand einzunehmen. Wie es auf einem der Plakate so schön stand: „Respect existence or expect resistance”.

Pia Heyn