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Am 5. September spielte Jack Johnson im ausverkauften Kölner E-Werk und die NAJU war dabei.

Jack Johnson engagiert sich für den Natur- und Umweltschutz, wobei ihm besonders die Müllvermeidung und eine nachhaltige, lokale Nahrungsmittelproduktion wichtig sind. Dazu hat er das Charity-Programm „all at once“ ins Leben gerufen und kooperiert im Rahmen seiner aktuellen Tour „From here to now to you“ mit lokalen Umweltorganisationen. Er unterstützt sie dabei nicht nur mit einer großzügigen Spende sondern ermöglicht ihnen auch sich einem großen Publikum zu präsentieren.

In Köln waren NABU/NAJU als Kooperationspartner mit dabei. Julia Heine und Christian Volk stellten das Projekt „Fishing for litter“ vor, bei dem Fischer Müll in Nord- und Ostsee sammeln. In zwei Jahren kamen bereits über drei Tonnen Müll zusammen. Außerdem verteilten sie Infomaterialien und Samenbomben, kleine Erdkugeln mit heimischen Blumensamen, mit denen man graue Ecken in seiner Stadt erblühen lassen kann – sogenanntes „Guerilla Gardening“. Der Stand war gut besucht und es gab viele interessante Gespräche. Auch Gäste aus dem Ausland waren von der Arbeit der NAJU überzeugt und leisteten eine Spende.

Für ein Highlight am Stand sorgte Jack Johnson selbst: Er verloste eine handsignierte Ukulele. Einzige Teilnahmebedingung war eine kleine Spende. Er ließ es sich übrigens nicht nehmen, am Stand vorbei zu schauen. Die Idee der Samenbomben gefiel ihm sehr.

Als Jack Johnson schließlich mit seiner Band die Bühne betrat, hatten auch wir die Chance seiner Musik zu lauschen. Es hat sich absolut gelohnt!

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