Unsere Freizeit "Finnland - eine Entdeckungsreise" kann in diesem Jahr aufgrund organisatorischer Engpässe leider nicht stattfinden.

Wir entschuldigen uns vielmals bei allen bereits Angemeldeten und Interessenten!

Im kommenden Jahr habt ihr wieder die Möglichkeit an dieser Freizeit teilzunehmen.

Bis dahin hoffen wir, dass ihr Euch für eine unserer anderen Freizeiten wie "Mit dem Rad ums Watt" oder "Sonne, Wind und viel Meer..." anmeldet.

Eure NAJU NRW

30 Jahre NAJU Essen/ Mülheim im NABU Ruhr

Die Naturschutzjugend Essen/ Mülheim e.V. feiert ihre Gründung als NAJU-Jugendgruppe im Naturschutzbund Ruhr vor 30 Jahren und die Wiedereröffnung ihres „Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle“ gemeinsam mit NAJU NRW e.V. und NABU Ruhr e.V. sowie dem Trägerverein „NABU Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle e.V.“ und veranstaltet an vier Tagen vom 30.05. - 02.06.2013 ein großes Fest mit einem bunten Programm.

Nachdem die Naturschutzjugend in 2010 das 25jährige Jubiläum ihres Naturschutzzentrums feierte, wurde ihr seitens der Stadt Essen als Vermieterin eine umfangreiche Sanierung der Voßgätters Mühle auferlegt oder aus finanziellen Gründen der Stadt ein Abriss des Gebäudes angekündigt. Da die Sanierungskosten auf 450.000 Euro geschätzt wurden, hat sich ein Trägerverein gegründet, der die Voßgätters Mühle von der Stadt Essen übernahm und als neuer Eigentümer den dazugehörigen Erbbauvertrag über das Grundstück mit der Stadt schloss. Der Aufwand wird nunmehr überwiegend mit Spenden und Sachleistungen von Privaten, Firmen und des Essener Konsens, mit Zuschüssen von Sparkasse, der Bezirksvertretung des Stadtteils und des Arbeitskreises Jugend der Stadt Essen sowie mit Fördermitteln der NRW-Stiftung finanziert. So konnte bereits im Oktober 2011 mit der Sanierungsmaßnahme begonnen werden und ist voraussichtlich im Mai nächsten Jahres abgeschlossen.

 

Mhle_Sonnengiebel

 

Nach dieser aufwendigen und umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsmaßnahme lädt die Naturschutzjugend Essen/ Mülheim e.V. gemeinsam mit den im Trägerverein vertretenen Mitgliedsorganisationen ganz herzlich zum Mitfeiern der Wiedereröffnung des Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle und zum 30jährigem Jubiläum der NAJU-Ortsgruppe im NABU Ruhr ein. Das Veranstaltungsprogramm wird in der nächsten Ausgabe und unter www.naju-essen.de und www.vossgättersmühle veröffentlicht.

 

Rainer Maaß, 2. Vorsitzender NAJU Essen/ Mülheim e.V. und im Trägerverein

tag-der-artenvielfalt_2012

Am 16. Juni 2012 ist es wieder soweit: Alle Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern werden am 14. GEO-Tag der Artenvielfalt dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Gesucht werden kann überall - im Schulgarten, auf der Wiese, im Feldgehölz, am Flussufer oder in der Kiesgrube.
Das diesjährige Reportage-Thema lautet "Grenzgänger, Überflieger, Gipfelstürmer: Wie Tiere und Pflanzen sich verbreiten". Gemeinsam mit Partnern und Forschern gehen wir der Frage nach, wie sich Arten neue Lebensräume erschließen und welche Grenzen es dabei gibt.

Mehr erfahrt ihr hier: http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/
oder auf facebook: http://www.facebook.com/geo.artenvielfalt

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Botschafterin für die Lebensräume Moore und Feuchtwiesen

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Bekassine (Gallinago gallinago) zum „Vogel des Jahres 2013“ gekürt. In Deutschland leben heute nur noch 5.500 bis 6.700 Brutpaare – etwa die Hälfte des Bestandes von vor 20 Jahren. Die Bekassine soll als Botschafterin für den Erhalt von Mooren und Feuchtwiesen werben. Der taubengroße Schnepfenvogel mit dem beige-braunen Federkleid und dem markanten Schnabel wird wegen seines lautstarken Balzflugs gern „Meckervogel“ genannt.

bekassine1

 

banner wir haben es satt 

Am 19. Januar fand in Berlin die Agrardemonstration „Wir-haben-es-satt“ statt. Wir Freiwilligendienst-ler haben es uns zur Aufgabe gemacht die Naturschutzjugend aus NRW lautstark zu vertreten.

Durch die freundliche Unterstützung des NABU Coesfeld war es uns möglich die Reise in einer größeren Gemeinschaft aus Aktiven und Interessierten anzutreten. Samstagmorgen um 5Uhr kam der Bus in Münster an, fuhr zum letzten Sammelplatz in Warendorf und machte sich auf den Weg nach Berlin. Um 11Uhr vormittags kam unsere Gruppe ausgeschlafen und voller Tatendrang in Berlin an.

In der Bundesgeschäftsstelle des NABU und der NAJU hatten wir die Möglichkeit uns mit Heißgetränken, liebevoll zubereiteten Lunchpaketen zu stärken und unser Gepäck zu deponieren. Der NABU war für alle Fälle vorbereitet. Wir alle hatten die Möglichkeit Schilder, Banner und Leibchen mit der Aufschrift „NABU“ auszuleihen und somit unsere Zugehörigkeit kenntlich zu machen.

Wir gingen zusammen als NABU- und NAJU-Gruppe zum Treffpunkt am Washingtonplatz. Fast die gesamte Strecke vom Hauptbahnhof bis zum Bundeskanzleramt war von Treckern gesäumt. Nahezu an jedem Traktor waren Schilder befestigt, die die Position der Landwirte in ganz Deutschland wiederspiegelt. Auf dem Washingtonplatz selbst sah man eine bunte Menge verschiedener Interessensgruppen und Vereine, die darauf warteten loszugehen.

Washingtonplatz

Vorne mit dabei waren wir als mengenmäßig große Vertreter des Naturschutzes. Doch auch andere Gruppen wie Landwirte und Imker in voller Arbeitsmontur waren zahlreich vertreten. Schon bevor sich der Pulk in Bewegung setzte hallte „Wir haben es satt!“ durch die Straßen Berlins.


                                                                                                                                                                        naju     fahne     imker

Für uns war es sehr erfrischend die „NAJUs“ und „NABUs“ aus Berlin im Rahmen dieser Veranstaltung persönlich kennen zu lernen und zusammen „Flagge zeigen“. Zusammen liefen wir vom Hauptbahnhof aus am Kapelleufer entlang über die Rheinhardstraße und kamen immer mehr in Demo-Stimmung. Angekommen an der Friedrichstraße gesellten sich kleinere Gruppen zu uns, die ihre Meinungen mit Parolen wie „Tiere melken ist asozial“ publizierten. Besonders lautstark wurde es als wir an der Filiale einer namenhaften Fastfoodkette vorbeiliefen.

                                                                                                                                                                        BGS     friedrichstr    

Auf der Dorotheenstraße ging es mit mehr oder weniger erstaunlichen Bildern weiter. Vor der Geschäftsstelle der FDP versammelten sich „Naturfreunde“, die mit ihrem Banner für allgemeinen Jubel der Demonstranten sorgten.

fdp banner

Auf dem letzten Stück der Route überwog die gute Laune. Über 20.000 Demonstranten, darunter Aktivisten, Interessierte und viele Schaulustige hatten es satt. Der Wagen des BUND hat diesen Moment mit dem Song „Du schreibst Geschichte“ (Madsen) einzigartig untermalt. Beim Überqueren der Spree vom Kapelleufer zum Spreebogenpark mündete die Route langsam aus und wir alle spürten, dass sich etwas bewegt – die Brücke unter uns begann zu beben! So hat sich gezeigt, dass wir alle gemeinsam etwas bewegen können und hoffentlich bleibt es nicht allein bei der Brücke!

Nachdem wir uns am Bundeskanzleramt langsam auftrennten, lauschten wir aufmerksam den Ansprachen diverser Redner. Ich begab mich im Anschluss wieder zur Bundesgeschäftsstelle des NABU, um mich dort über das freudige Ereignis austauschen zu können. Viele Teilnehmer waren sehr begeistert von der Umsetzung des Protests. Marius und ich konnten uns diesen Meinungen nur anschließen und fuhren mit einem durchweg positiven Fazit zurück nach Düsseldorf.

Wir würden definitiv wieder eine solche Reise auf uns nehmen, um eine so grandiose Aktion zu unterstützen. Am Ende bleibt nicht nur die Erinnerung an die Demonstration selbst, sondern auch das Wissen darum, dass wir ein wenig mehr von der Welt gesehen haben.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal recht herzlich bei Rainer Gildhuis von der NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. bedanken. Ohne seine liebevolle Planung hätten wir nicht an dieser grandiosen Veranstaltungen teilnehmen können!

Bericht und Fotos: Tamara Elaine Reuter

Ein Gespräch mit NAJU-Regionalbetreuerin Sandra Schulz und Reinhild Altinger , NAJU-Gruppenleiterin für das NA BU-Magazin Natur in NRW (NATZ).

Innerhalb von zehn Monaten ist es Sandra Schulz, NAJU-Regionalbetreuerin für die Stadt Hamm, den Kreis Unna und den Märkischen Kreis gelungen, 17 neue Gruppenleiter/innen für die NAJU zu gewinnen. Daraus sind bereits sieben neue NAJU-Gruppen entstanden. Rund 74 Kinder und Jugendliche sind aktuell in den Gruppen organisiert und erleben mit der NAJU die Natur vor ihrer Haustür.

Eine neue Gruppe sind die „Grünen Helden“ aus Iserlohn. Sie wird von der Heilpädagogin Reinhild Altinger geleitet. Bianca Barkow, Leiterin des Projekts NAJU-Regionalbetreuer in NRW, sprach für die NATZ mit Sandra Schulz und Reinhild Altinger. Weiter

Wie im letzten Newsletter bereits berichtet, fand der Höhepunkt der NAJU Aktionswoche "Kinder entdecken die Natur" in Düsseldorf statt. Die Kinder der Kita St. Katharina bekamen prominenten Besuch. Schauspieler Christoph Biemann, bekannt aus „Die Sendung mit der Maus", sorgte für große Augen bei den kleinen Waldfreunden. Als Schirmherr besuchte er den Aktionstag und präsentierte zusammen mit den Kindern die Schilder des NAJU Waldentdeckerpfads der Öffentlichkeit. „Durch die Aktionswoche erfahren Kinder, wie wichtig der Lebensraum Wald für uns alle ist. Und dass es sich lohnt, ihn zu schützen" so Biemann.
Hier seht ihr das Video zum Aktionstag in Düsseldorf!

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NABU NRW stellt Jahresbericht 2011 vor | Deutliches Mitgliederwachstum sorgt für Rückenwind | Koalitionsvertrag aus Sicht des Naturschutzes gelungen

Jahresbericht 2011

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