Tiere, Kobolde und vieles mehr aus Naturmaterialien

Material:

Watte, schwarze Wolle, Draht, Farben, Klebstoff, zahlreiche Naturmaterialien (z.B. Ahornblätter, kleine (Kiesel-)Steine, Kletten, ausgeblasenene Eier, Erlenzapfen, getrocknete Beeren oder Blütenstände, Federn, Blätter, etc.), beigefarbenen oder gelben Bast, Schere, Bindfaden.

Vorbereitung:

Material (gemeinsam) besorgen.

Durchführung:

Hummeln:

Nehmt ein Wattebällchen als Körper, der durch 3 mit schwarzer Wolle umwickelte Drahtschleifen zusammengehalten wird. Die Enden jeder Drahtschlaufe könnt ihr als die 6 Hummelbeine nach außen wegbiegen. Als Flügel die Propeller des Ahorns oder kleine Blätter ankleben

Käfer:

Steine mit Plakafarbe bemalen und mit Klarlack fixieren. Durch das Zusammenkleben mehrer (Kiesel-) steine können auch andere Tiere hergestellt werden.

Ameisen:

3 Kletten als Körper hintereinanderstecken, an den Körper werden kleine Stöckchen als Beinchen/Fühler angeklebt/angesteckt

Vögel:

Ausgeblasene Eier dienen als Körper und werden mit Federn, Gräsern oder Blättern verschönert.
Erlenkobolde: Ein Erlenzapfen dient als Körper, in diesen werden kleine Aststückchen, Federchen oder Blätter als Gliedmaßen gesteckt, eine Beere (oder z.B. Rosine) als Kopf durch den Zapfenstiel gesteckt. An diese Frucht läßt sich z.B. noch eine Feder als Kopfschmuck oder ein Eichelhütchen als Kopfbedeckung anbringen.

Knorrige Brummer:

Um die Erlenzapfen wird ein kleines Stück Bast geknotet. Schneidet es an beiden Seiten ein und schneidet die so entstandenen Flügel mit der Schere auf die richtige Form und Größe zu.

Die gebastelten Erlenhummeln und Kobolde können an einem Bindfaden an einem knorrigen Ast befestigt werden und sind, wenn dieser an einer weiteren Schnur aufgehängt werden, dann ein dekorativer Schmuck z.B. für den Gruppenraum.

Material:

Luftballons in entsprechender Form, Kleister, Zeitungspapier, Draht, etwas Ton oder Modelliermasse, Wasserfarbe, evtl. Klarlack

Durchführung:

Den Kleister nach Gebrauchsanweisung anrühren.

Durchführung:

Der Ballon wird fest aufgeblasen und verknotet. Das Zeitungspapier in kleine Schnipsel zerreißen, den Ballon evtl. aufhängen und dünn mit Kleister bestreichen. Die Papierschnipsel werden dachziegelförmig überlappend aufgedrückt und glattgestrichen. Insgesamt muß man den Ballon mit 5-6 Schichten überziehen. Da das länger dauert, kann man die Tiere auch gut in Kleingruppen herstellen. Den Ballon möglichst aufgehängt gut trocknen lassen, damit er richtig stabil wird (dauert einige Tage!).
Aus dem Draht die Form der Flügel, der Fingerknochen, des Schwanzwirbels und der Füße biegen. Eine Lage Zeitung einkleistern, das fertig gebogene Drahtgerüst darauf legen, die 2. Lage Zeitung darüberlegen und besonders an den Rändern glattstreichen. Nach dem Trocknen schneidet man vorsichtig die Umrisse der Flügel aus und klebt die Enden des Drahtes in den Körper der Fledermaus. Das Zeitungspapier wird am Rand ebenfalls angeklebt, evtl. kann mit etwas Modellierrnasse die Verbindung verfestigt werden. Ohren, Schnauze und die Kralle an den Flügeln aus Modelliermasse formen und das Tier ammalen. Die fertige Fledermaus kann mit Klarlack überzogen werden, dann kann man sie abwischen und sie hält länger.
Nach der gleichen Methode können natürlich auch alle möglichen anderen Tiere erstellt werden.

Anmerkung:

Dieser Bastelvorschlag sollte vorher gut vorbereitet und evtl. ausprobiert werden, denn man braucht gewisse Erfahrung, damit die Fledermaus lange haltbar ist.

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Wir bauen ein Eichhörnchen-Jojo

Material:

Sperrholz (kein Tropenholz!), Laubsagen mit Sägeblättern, Rundstäbe 8 mm, Schmirgelpapier, Holzkleber, Abtönfarben, Pinsel, Becher für Wasser, alte Lappen, Teller als Farbpalette, kräftiger Faden, evtl. Lack und Föhn.

Eichhorn1

Vorbereitung:

Sperrholz gleich in Din A5-Größe zuschneiden lassen. Rundstäbe auf 20 cm Länge zuschneiden (2 pro Eichhorn). Mit Hilfe einer Schablone die Eichhörnchen auf die Holzplatten zeichnen. Den Drehpunkt markieren und dort ein 8 mm großes Loch bohren.

Durchführung:

Die Eichhörnchen aus dem Sperrholz aussägen, die Rinder mit Schmirgelpapier glätten. Den Rundstab genau mittig in das Loch mit Holzkleber einkleben. Mit Abtönfarben das Tier anmalen. Bestimmt nicht nur braun! Evtl. föhnen und mit Klarlack bestreichen. Die Stabenden 1 cm vom Rand mit einem Messer rundherum einkerben.
Gleich lange Fäden zuschneiden und an jedes Stabende anknoten und festkleben. Jetzt kann das Eichhörnchen Purzelbäume schlagen (s. Abb.), immer und immer wieder und sogar auch rückwärts.

Anmerkung:

Sprecht über die Eichhörnchen. Wer weiß, wo und wie sie leben? Welche Fraßspuren kann man von ihnen finden? Was bedeuten sie für den Wald?

Bastelvorlage:

Eichhorn2

Rindenabdrücke mit Ton

Material:

Ton, den man sich häufig bei Ziegeleien umsonst besorgen kann

Vorbereitung:

Ausschau halten nach einem Waldstück mit möglichst vielen verschiedenen Baumarten

Durchführung:

Jedes Kind bekommt einen ,,Klumpen" Ton. Zuerst heißt es einmal: Weichkneten und eine Kugel formen. Der zu einer Kugel geformte Ton wird auf die Rinde eines Baumes geschlagen und plattgeklopft. Bald könnt Ihr die Tonscheibe lösen und ein toller Rindenabdruck ist entstanden. Profis gießen diesen nochmal mit Gips aus und erhalten so die Formen der Baumrinde. Doch auch schon der Negativabdruck hat seine Reize.

Anmerkung:

Mit den Abdrücken läßt sich eine Ausstellung machen. Die Abdrücke werden um Blätter und Bilder von Bäumen ergänzt. Auch als Wandschmuck sind sie recht gefragt. Aternative: Rubbelbilder von Baumrinden. Hierbei wird ein Blatt auf die Rinde gehalten und mit einem Wachsmalstift malt man über das Blatt. Dabei werden die Rindenstrukturen auf dem Blatt sichtbar.

Material:

 

Keines.

 

Durchführung:

 

Alle Kinder schließen die Augen, lauschen ganz ruhigund versuchen, verschiedene Geräusche (Blätterrauschen, Vogellaute, Insekten usw.) zu hören. Die Hände sind zu Fäusten geballt, und für jedes Geräusch, das ein Kind hört, streckt es einen Finger aus. Anschließend darf jedes Kind erzählen, wieviele und welche Geräusche es wahrgenommen hat.

 

Anmerkung:

 

Dieses Spiel sollte man erst spielen, wenn sich die Gruppe ein wenig ausgetobt hat und in der Lage ist, noch konzentriert zuzuhören.