ljr disskusion foto Landesjugendring NRW felixmayrde breitDelegierte der NAJU, BUND Jugend, Falken und DGB-Jugend verhandeln um den Antrag zum Hambacher Forst.
Foto: (C) Landesjugendring NRW | felixmayr.de

Am 10.11.18 reiste eine kleine Delegation aus drei Mitgliedern des NAJU-Vorstands zur Vollversammlung des Landesjugendrings NRW nach Duisburg. Der Landesjugendring vertritt als Zusammenschluss zahlreicher Landesjugendverbände die Interessen junger Menschen in unterschiedlichen Gremien gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen und der Politik. Inhaltlich ging es am Samstag vor allem um Jugendarbeit und Politik auf kommunaler Ebene und die Etablierung von jugendpolitischen Strukturen in NRW, welche mit einem neuen Projekt „#jungesnrw – Perspektive vor Ort“ gefördert werden sollen.

Zum Schluss konnten die BUNDjugend NRW, gemeinsam mit der SJD – die Falken und uns einen wichtigen Antrag zur Situation im Hambacher Forst auf den Weg bringen. Der von der Vollversammlung beschlossene Antrag verurteilt die durch die Weisung der Landesregierung zur Räumung herbeigeführte Eskalation im Konflikt. Über den mittlerweile gerichtlich verfügten vorläufigen Rodungsstopp hinaus fordert der Landesjugendring die Landesregierung dazu auf, ein Braunkohlemoratorium zu erlassen und die Sorgen der Demonstranten ernst zu nehmen. Den ganzen Beschluss könnt ihr hier lesen:

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Es sind noch Plätze frei!!! JETZT ANMELDEN!!!

Du willst mit deiner Botschaft bei Politikern ankommen, aber dabei nicht nur auf Clicktivism und Online-Petitionen setzen? Wir zeigen dir, wie du schnell und effektiv deine Botschaften rüber bringst und welche Kanäle sich dafür am besten eignen.

  • Alter: ab 16 Jahren
  • Datum: 11.03.2020 | 17.00 – 20.00 Uhr
  • Ort: NABU Landesgeschäftsstelle, Völklinger Str. 7-9, 40219 Düsseldorf
  • Beitrag: kostenfrei
  • Anmeldung: sebastian.strumann@nabu.de
  • Leitung: Sebastian Strumann

NAJU-Delegation beim UN-Naturschutzgipfel in Hyderabad

193 Staaten, 10.000 Teilnehmer und unsere sechsköpfige Jugenddelegation mittendrin. Bei der UN-Naturschutzkonferenz (CBD COP11) in Indien werden die Weichen für die zukünftige Biodiversitätsstrategie gestellt. Vor Ort berichten die NAJU-Delegierten über ihre Erfahrungen und die Ergebnisse der Verhandlungen. mehr

Weidenschnitt 2

Gestern, am 31.01.20, waren wir im Spee-Biotop Kopfweiden schneiden. Dies ist wichtig, da die Weiden sonst unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen können. Kopfweiden sind Weiden, deren Stamm als junger Baum auf einer Höhe von etwa 1 bis 3 Metern gekürzt wurde und deren Zweige in der Folge regelmäßig beschnitten werden sollten. Die bekanntesten Kopfweidenarten sind die Silber-und die Korbweide (Salix viminalis und Salix alba). Sie kommen meist in Überflutungsgebieten, in Ufergebüschen, an Bächen oder Seen vor. Weiden bevorzugen überschwemmte, nährstoffreiche und kalkhaltige sandig-kiesige Tonböden.

Startschuss für bundesweiten Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ 

Star Ulrike Suckow

Würde der Star in einer Band singen – es wäre bestimmt eine Coverband. Denn er ist ein echtes Naturtalent, wenn es darum geht, andere Vögel oder sogar Geräusche wie Handyklingeltöne nachzuahmen. Als Vogel des Jahres 2018 ist er zudem einer der vier Frühlingsboten, um die sich beim diesjährigen Wettbewerb „Erlebter Frühling“ der NAJU alles dreht.


Die NAJU ruft alle Kinder bis zwölf Jahre auf, Apfelbaum, Honigbiene, Zwergfledermaus und den Star ganz genau unter die Lupe zu nehmen.
„Weißt  du, warum die Biene ihren Mitbewohner*innen etwas vortanzt und wie Fledermäuse im Dunkeln ihre Beute aufspüren? Nein? Na, dann leg mal los und  geh auf Frühlingssafari“, ruft  André Gatzke alle kleinen Forscher*innen auf.
Der Moderator beim KIKA und Reporter für „Die Sendung mit der Maus“ ist Schirmherr des Wettbewerbs. „Tagsüber oder nachts, auf Wiesen, in Bäumen und hinter Fensterläden – überall gibt es was zu entdecken. Mit den NAJU-Aktionsideen lernen die  Kinder die heimische Natur kennen und schützen."


Alleine, mit Freund*innen oder mit der Schulklasse gehen die Kinder mit Lupe, Kamera, Smartphone oder Forscherheft ausgerüstet auf Forscherreise durch den Frühling. Ihre Beobachtungen, Erlebnisse und Erkenntnisse können sie als Zeichnungen, Geschichten, Forschertagebücher, gebastelte und multimediale Wettbewerbsbeiträge bis zum 11. Juni 2018 bei der NAJU einreichen:

 

NAJU Bundesgeschäftsstelle
Karlplatz 7
10117 Berlin
Stichwort: Erlebter Frühling

Die besten Frühlingsforscher*innen werden mit tollen Buchpaketen von unserem Frühlingspaten BELTZ & Gelberg und weiteren Preisen belohnt.

Für Lehrer*innen, Erzieher*innen, Eltern und Gruppenleitungen bietet die NAJU pädagogische Begleitmaterialien zum Wettbewerb an. Diese umfassen je ein Aktionsheft mit Forscher- und Aktionstipps zu jedem der vier Frühlingsboten, Steckbriefkarten, ein Poster mit Aufkleber sowie einem Gedächtnisspiel zum Selbermachen. Die Materialien können unter www.NABU-Shop.de bestellt werden.
Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es unter: www.NAJU.de/ef

NAJU HP Foto: Tamara Elaine Reuter

Keine Sorge, Jungs - Es ist nicht das wonach es klingt! Mit Eurem Elan wollen wir das Festivalgelände verschönern und zu diesem Zweck sucht die Naturschutzjugend NRW „Samenspender“. Um dem Hurricanefestival vom 21.-23.06. in Scheeßel nicht nur einen grünen Touch zu verleihen, pflanzen wir überall dort Blumen, wo wir ein wenig Natur vermissen und das Festival wird bunter! Ihr wollt zum Ausdruck bringen wie blau ihr seid? Sagt es mit Kornblumen oder helft der Sonne mit Ringelblumen am Wegesrand! Auch für sympathische Festivalbekanntschaften aus dem Zelt nebenan haben wir das Richtige, Mohnblumen in der Farbe der Liebe. Wenn Euch diese Aktion gefällt, besucht unseren Stand – Ihr erkennt uns am Storch!

Das ist erst der Anfang unserer neuen Kampagne! Brandheiße News zur Aktion findet ihr in der nächsten Zeit hier…

Text und Fotos: Tamara Elaine Reuter

Die Landesgeschäftsstelle der NAJU NRW ist nun offziell umgezogen!

Von der Merowingerstraße 88 sind wir in die Völklinger Straße 7-9 in 40219 Düsseldorf gezogen.

Wir sind weiterhin unter der 0211 15 92 51 30 erreichbar.

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NAJU Aktive auf der Großsemonstartion am Hambacher Forst. Foto: NAJU | Tonio BruèreNAJU Aktive auf der Großdemonstartion am Hambacher Forst. Foto: NAJU | Tonio Bruère

Stellungnahme der Naturschutzjugend NRW zu den Ereignissen im Hambacher Forst und zur Braunkohleverstromung

Düsseldorf, 12.10.2018 Der Hambacher Forst bleibt – vorerst. Die Naturschutzjugend Nordrhein-Westfalen (NAJU NRW) begrüßt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Landes NRW, die Rodung des Hambacher Forsts solange zu stoppen, bis endgültig über die Klage des BUND entschieden worden ist.
Das Gericht stellte mit der Eil-Entscheidung sicher, dass bis zum endgültigen Urteil keine „nicht rückgängig zu machenden Tatsachen“ geschaffen werden. Doch auch wenn letztendlich diese Klage den Rodungsstopp erzielt hat, war das Engagement aus großen Teilen der Gesellschaft, dass sich insbesondere auf der Großdemonstration am 6. Oktober zeigte, von großer Bedeutung. Etwa 50.000 Demonstrierende setzten sich auf einem Feld neben dem Hambacher Forst lautstark für den Erhalt des Waldes und den sofortigen Braunkohlestopp in Deutschland ein. Bei der Demonstration war besonders positiv, dass dort sehr viele unterschiedliche Teile der Gesellschaft vertreten waren und nicht nur demonstrationserfahrenere Menschen. Sie alle protestierten gegen die Rodung des Hambacher Forsts und gegen eine Politik, die den Mehrheitswillen ignoriert und keine ernsthafte Initiative zeigt, die beschlossenen Klimaziele Deutschlands und NRWs umzusetzen.

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