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Spinnen wie vor Jahrhunderten

 

Material:

 

Ungewaschene Schafswolle, Schrauben mit Haken, Rundholzstück (ca. 30 cm lang und 1 cm im Durchmesser), Kordel, Kartoffeln

 

Vorbereitung:

 

Den Holzstab in die Kartoffeln hineinstecken. Die Hakenschrauben in das andere Ende des Holzstabes schrauben. An das untere Ende des Spindels das fertige Tau befestigen und lose um den Holzstab wickeln.

 

Durchführung:

 

Die Wolle auseinander zupfen und ausdünnen. Schmutz und Fremdkörper herauslösen. Das Wollstück an einem Ende zu einem Faden drehen und diesen mit dem Ende des “fertigen Taus” verknoten. Darm den Spindel drehen und so die Wolle verspinnen. Zwischendurch die unversponnene Wolle auseinander zupfen. Wenn man ein genügend langes Stück fertiggesponnen hat, dieses um den Holzstab wickeln und weiterspinnen. Im Laufe der Zeit spinnt man sich so einige Meter Tau zusammen.

 

Anmerkung:

 

Vorher selbst die Technik ausprobieren. Möglichst alte Kleidung anziehen, da die ungewaschene Schalwolle sehr fettet ( dies muss sie auch, damit die einzelnen Fasern der Wolle gut aneinander haften). Die Wolle kann für kleine Bastelarbeiten gut verwendet werden. Für Fortgeschrittene empfiehlt sich die Arbeit mit einem funktionstüchtigen Spinnrad, wie sie bei vielen Leuten zuhause noch herumstehen. Im Anschluss empfiehlt sich die Aktion ,,Kohl bringt Farbe ins Spiel".