Wir untersuchen Gewölle

Material:

Pinzetten, Zeitungen als Unterlage, Pappe und Kleberrn

Vorbereitung:

Sucht zusammen mit den Kindern nach Eulen-Gewöllen. Dazu solltet Ihr Kontakt mit ortsansässigen Vogelkundlern aufnehmen, die Euch sicherlich Stellen zeigen können, an denen Ihr auf Gewölle stoßen könnt. Besonders gut kann man sie unter Schlafbäumen von Eulen oder auf Dachböden und Scheunen, die von Eulen bewohnt werden, entdecken. Notfalls auch mal im Zoo oder Tierpark nachschauen. Gewölle anderer Vögel sind meistens nicht so interessant, können aber mal zum Vergleich untersucht werden.

Durchführung:

Nehmt gemeinsam die Gewölle auseinander. Untersucht was für Knochen darin sind. Von welchen Tieren könnten sie stammen?

Anmerkungen:

Nehmt Arbeitsmaterial zur Hilfe und überlegt, ob Ihr nicht eine Ausstellung zum Thema ,,Eulen und Gewölle" erstellen wollt.

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Wir machen eine Fledermausexkursion

Material:

Bestimmungsliteratur zum Thema Fledermäuse, einen Bat-Detektor (Fledermausaufspürgerät), starke Taschenlampen (möglichst mit Akkus), evtl. ein Fernglas

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Vorbereitung:

An den Abenden vorher sollte der Exkursionsleiter Ausschau nach guten Fledermausbiotopen halten (Dorf, Weiher, Allee, Waldrand etc.) . Versucht dort die Beobachtungsmöglichkeiten von Fledermäusen auszuprobieren (Bat-Detektor, Lichtverhältnisse). Die Route sollte man so auswählen, daß sie auch von den Kindern in der Nacht bzw. in der Dämmerung bewältigt werden kann.

Durchführung:

Gemeinsam mit den Kinder wiederholen wir die Exkursion. Anhand des Bat-Detektors und mit Hilfe der Beobachtungshilfen (Fernglas, Taschenlampe...) können wir gute Beobachtungen machen. Mit etwas Geschick kann man sogar die einzelnen Arten der Fledermäuse bestimmen. Doch das ist häufig gar nicht erforderlich.

Anmerkung:

Oft haben die Kinder schon viel über Fledermäuse gehört, aber sehr wenige haben je eine gesehen. So eine Nachtexkursion bietet sich natürlich besonders bei Gruppenwochenenden und Übernachtungen an. Gleichzeitig kann die Fledermausexkursion ein Startschuß zu einer Reihe ,,Fledermäuse" sein. Bildstellen und Büchereien kann man als Informationsquellen ebenso wie die ansässigen Naturschutzverbände zur Hilfe nehmen. Oft haben die Naturschutzgruppen auch schon aktiven Fledermausschutz geleistet und können so sicherlich einiges Wissenswerte vermitteln. Auch beim Besorgen bzw. Entleihen eines Bat-Detektors können die Vereine sehr nützlich sein. Achtet darauf: Die Fledermäuse sind nur während der warmen Jahreszeiten aktiv.

Ein Versuch mit der Klangattrappe

Material:

Kassettenrecorder mit Akkus, Vogelstimmenkassette mit Spechtstimmen und Warnrufen, Ferngläser für möglichst alle Teilnehmer der Aktion

Vorbereitung:

Sucht Euch im Wald ein Revier eines (Bunt)Spechtes, nehmt notfalls einen Vogelkundler (Orni) zur Hilfe. Klangattrappe so vorbereiten, daß Stimmenfolge lang genug ist (ca. 5 min).


Durchführung:

Setzt Euch bewaffnet mit einem Kassettenrecorder auf den Waldboden in der Nähe des vorher entdeckten Spechtreviers. Spielt vom Recorder die Rufe und das Klopfen des (Bunt-)Spechtes ab. Wenn Ihr ruhig seid und einige Pausen einlegt wird sich der Specht sicherlich an Euch heranwagen. Nun könnt Ihr ihn gut mit dem Fernglas beobachten.

Anmerkung:

Diese Aktion funktioniert sicherlich am besten während der Brutzeit, da dann das Territorialverhalten besonders stark ist. Die Gruppe der Teilnehmer sollte nicht zu groß sein, da hierbei unbedingt Ruhe erforderlich ist. Außerdem sollte man den Specht nicht zu sehr ,,ärgern” und ihn gerade in der Brutzeit nicht von der Höhle fortlocken. Redet über das Revierverhalten und die Bedeutung von Stimmäußerungen im Tierreich. Ähnliches läßt sich auch mit dem Zaunkönig machen.

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Spaß mit dem Baumometer

Material:

Dünnes Holz (kein Tropenholz) und Malstifte, sowie eine Holzsäge

Vorbereitung:

Baummessen

Schneidet nach der Zeichnung unten ein gleichschenkliges und rechtwinkliges Dreieck aus dem Holz heraus nach der vorliegenden Zeichnung. Mit diesem Dreieck kann man, die Höhe eines Baumes bestimmen, wenn man es sich vor die Augen hält. Die untere Kante muß paralell zum Boden sein. Die lange Kante des Dreiecks muß so vor das Auge gehalten werden, daß sie mit der Spitze des Baumes eine Linie bildet. Um das zu erreichen, muß man seine Position verändern. Also vor- und zurückgehen. Hat man nun beides erreicht (untere Kante parallel und lange Kante bildet eine Linie mit Baumspitze), markiert man seinen Standort.
Dann schreitet man die Entfernung von seinem Standort zum Baum hin ab. Wenn man diese Entfernung zu seiner Körpergröße zählt, erhält man die Höhe des Baumes.

Anmerkung:

Laßt Euch von der Mathematik nicht beirren und macht es einfach mal. Witzig ist es, wenn mehrere Kinder mal messen dürfen und man vorher Schätzungen über die Höhe des Baumes abgibt. Redet darüber, warum Bäume eigentlich so hoch werden können (Aufbau eines Baumes). Ihr könntet auch eine Tabelle anfertigen, aus der hervorgeht, wie hoch welche Baumart bei Euch wird.

Wir basteln und spielen ein Laubbaumerkennungsspiel

Material:

Sperrholzbrett (ca. 60 x 60 cm; 12 mm dick, kein Tropenholz), Farben, Pinsel, je 2 Vorlagen/Bilder von Baumsilhouetten und zugehörigen Blättern/Früchten, Pappkärtchen, Naturmaterial (Früchte wie Eicheln, Zapfen, Nußschalen....), Kleber, Würfel.

Anleitung:

Das Spielbrett wird wie ein Wald gestaltet und mit ca. 45 kleinen Feldern, von denen jedes fünfte besonders markiert ist, bemalt. An die markierten Felder werden die verschiedenen Baumsilhouetten, evtl. mit Früchten, geklebt und ggf. vorher buntgemalt. Auf die Pappkärtchen kommen die entsprechenden Blätter. Als Figuren dienen kleine Mäuschen aus Naturmaterialien

Spielregel:

Für 2 - 8 Mitspieler
Die ,,Mäuse" beginnen auf dem Startfeld und wandern durch Würfeln über die kleinen Felder bis zum Ziel (Mäuseloch).Würfelt ein Mitspieler eine ,,6", darf er ein Kärtchen ziehen und zu dem Baum ,,springen", der dem abgebildeten Blatt zugehört.
Wer zuerst am ,,Mauseloch angelangt ist, hat gewonnen.

Spielbrettskizze:

Waldmaus

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