Sehr wichtig ist bei allen Aktionen eine gute Vorbereitung. Wer unvorbereitet an die Sache herangeht, kann leicht eine Bauchlandung erleiden. Es ist zu klären, wer was mitbringt, wer was an Aufgaben während der Stunden übernimmt usw. Gerade in den ersten Stunden bietet ein Programm den Kindern den ,Halt', den sie am Anfang suchen. Sicherlich ist es sehr schwierig, schon bei den ersten Treffen in der Natur, die Wünsche der Kinder einfließen zu lassen.

Man kann lieber etwas zu viel vorbereiten als während der Stunde nicht mehr zu wissen, was zu tun ist. Sicherlich hört es sich schrecklich an, wenn hier von der perfekt durchorganisierten Einheit die Rede ist. Doch häufig kommen die Kinder mit der Erwartung eines perfekten Programms und wollen möglichst viel geboten haben. Dies stellt natürlich den Lehrer/die Lehrerin vor einige Schwierigkeiten: Ist das Programm überhaupt so genau planbar? Unterstützt man nicht durch zu viel Programm die Konsumhaltung der Kinder (die man ja sicherlich nicht fördern möchte)? Lässt ein übervolles Programm überhaupt Ideen der Kinder zu und ermöglicht deren Umsetzung? Dies sind Fragen, mit denen man sich beschäftigen muss. Gerade die Einbeziehung der Kinder in die Programmplanung ist ungeheuer wichtig, und man sollte die Fähigkeiten der Kinder nicht unterschätzen. Schon alleine beim Besorgen von Materialien können viele Kinder in die Vorbereitungen mit einbezogen werden. Jedes Kind sollte das Gefühl bekommen, dass ohne das, was es mitbringt oder organisiert, die Sache nicht laufen kann. Bei jüngeren Kindern ist so etwas sicherlich nur in Ansätzen denkbar. Ältere Kinder hingegen können schon planen, vorbereiten und auch durchführen. Allgemein sollte aber die Vorbereitung und Durchführung der Stunden nur in der Hand des Lehrers oder der Lehrerin liegen. Ein Grundsatz an dem man sich orientieren sollte.