Rege Disskusionen auf der Vollversammlung des Landesjugendrings NRW. Deligierte der NAJU NRW, BUND Jugend NRW, Falken NRW und DGB Jugend in Verhandlungen um den Antrag zum Hambacher Wald. Foto: (C) Landesjugendring NRW | felixmayr.de

Deligierte der NAJU, BUND Jugend, Falken und DGB-Jugend bei den Verhandlungen um den Antrag zum Hambacher Forst.
Foto: (C) Landesjugendring NRW | felixmayr.de

Am 10.11.18 reiste eine kleine Delegation aus drei Mitgliedern des NAJU-Vorstands zur Vollversammlung des Landesjugendrings NRW nach Duisburg. Der Landesjugendring vertritt als Zusammenschluss zahlreicher Landesjugendverbände die Interessen junger Menschen in unterschiedlichen Gremien gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen und der Politik. Inhaltlich ging es am Samstag vor allem um Jugendarbeit und Politik auf kommunaler Ebene und die Etablierung von jugendpolitischen Strukturen in NRW, welche mit einem neuen Projekt „#jungesnrw – Perspektive vor Ort“ gefördert werden sollen.

Zum Schluss konnten die BUNDjugend NRW, gemeinsam mit der SJD – die Falken und uns einen wichtigen Antrag zur Situation im Hambacher Forst auf den Weg bringen. Der von der Vollversammlung beschlossene Antrag verurteilt die durch die Weisung der Landesregierung zur Räumung herbeigeführte Eskalation im Konflikt. Über den mittlerweile gerichtlich verfügten vorläufigen Rodungsstopp hinaus fordert der Landesjugendring die Landesregierung dazu auf, ein Braunkohlemoratorium zu erlassen und die Sorgen der Demonstranten ernst zu nehmen. Den ganzen Beschluss könnt ihr hier lesen:

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NAJU Aktive auf der Großsemonstartion am Hambacher Forst. Foto: NAJU | Tonio BruèreNAJU Aktive auf der Großdemonstartion am Hambacher Forst. Foto: NAJU | Tonio Bruère

Stellungnahme der Naturschutzjugend NRW zu den Ereignissen im Hambacher Forst und zur Braunkohleverstromung

Düsseldorf, 12.10.2018 Der Hambacher Forst bleibt – vorerst. Die Naturschutzjugend Nordrhein-Westfalen (NAJU NRW) begrüßt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Landes NRW, die Rodung des Hambacher Forsts solange zu stoppen, bis endgültig über die Klage des BUND entschieden worden ist.
Das Gericht stellte mit der Eil-Entscheidung sicher, dass bis zum endgültigen Urteil keine „nicht rückgängig zu machenden Tatsachen“ geschaffen werden. Doch auch wenn letztendlich diese Klage den Rodungsstopp erzielt hat, war das Engagement aus großen Teilen der Gesellschaft, dass sich insbesondere auf der Großdemonstration am 6. Oktober zeigte, von großer Bedeutung. Etwa 50.000 Demonstrierende setzten sich auf einem Feld neben dem Hambacher Forst lautstark für den Erhalt des Waldes und den sofortigen Braunkohlestopp in Deutschland ein. Bei der Demonstration war besonders positiv, dass dort sehr viele unterschiedliche Teile der Gesellschaft vertreten waren und nicht nur demonstrationserfahrenere Menschen. Sie alle protestierten gegen die Rodung des Hambacher Forsts und gegen eine Politik, die den Mehrheitswillen ignoriert und keine ernsthafte Initiative zeigt, die beschlossenen Klimaziele Deutschlands und NRWs umzusetzen.

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Am 02.09.2108 fand die alljährliche Landesvertreterversammlung (LVV) der Naturschutzjugend NRW in Düsseldorf statt.

Im Fokus standen dieses Jahr die Vorstandswahlen. Fabian Karwinkel, der bis zu diesem Zeitpunkt den Landesjugendsprecherposten übernahm, trat aus zeitlichen Gründen nach jahrelanger Zusammenarbeit zurück. Ebenfalls gab Jördis Stührenberg, nach zwei Jahren engagierter Arbeit im ehrenamtlichen Vorstand, ihren Posten auf. Als Nachfolger wurden Marvin Fehn, David Lewandowski und Pia Heyn gewählt.

Neu im Vorstand begrüßt die NAJU außerdem Lukas Stemper, einen ehemaligen Bundesfreiwilligen der NAJU NRW und Johannes Kleinherbers, welcher mit seinem langjährigen Engagement als NAJU-Gruppenleiter und Vorsitzender der NAJU-Wesel viel praktische Erfahrung in den Vorstand einbringt.

Des Weiteren wurden an diesem Tag die Delegierten für die NAJU Bundesvertreterversammlung (BVV) gewählt. Dieses Jahr ist es der NAJU NRW möglich, 15 Delegierte zur BVV zu schicken.

Besonders gefreut hat uns, dass bei der diesjährigen LVV viele Vertretern verschiedener Orts- und Kreisgruppen, wie z.B. Bocholt, Ahlen, Wesel und Münster anwesend waren. So konnten wir uns gegenseitig über die Arbeit vor Ort austauschen.

Wir sprachen außerdem über die Aktivitäten der NAJU im Jahr 2018 und berichteten den Anwesenden über unser neues Jahresheft „Raus statt Zuhaus“. In diesem Heft können auch Ort- und Kreisgruppen ihre Freizeiten, Seminare und Workshops bewerben lassen.

Es war eine angenehme und produktive Sitzung und nun freuen wir uns auf die weitere Zeit mit dem neuen Vorstand.

Das JugendUmweltMobil (JUM) macht im November und Dezember Pause.

In diesem Zeitraum sind keine Veranstaltungen mit dem JUM möglich.

Es war und ist für unser Team ein aufregendes Jahr. Das JUM war im Sommer sehr gefragt und deshalb fällt die Ferienzeit bei uns in den Winter. Wir sind nicht aus der Welt, aber brauchen etwas Zeit, um Winterschlaf zu halten und neue Energie zu sammeln. Wir bedanken uns bei allen, die uns dieses Jahr gebucht haben und freuen uns, wenn sie das JUM in ihre Planung für das nächste Jahr mit einbeziehen.

Wir nehmen gerne weiterhin Anfragen für 2019 entgegen. Über die Buchungsseite können sie ganz einfach und unverbindlich eine Anfrage an das JUM schicken.

Mit freundlichen Grüßen
Dennis Brockmann
Projektleiter JUM

Es sind noch Plätze frei!

Düsseldorf, 18.07.2018. –  Am vergangenem Samstag, dem 14. Juli 2018 fiel der Startschuss für die neue Kindergruppe der Naturschutzjugend (NAJU) des Naturschutzbundes (NABU) in Düsseldorf. Insgesamt 8 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren waren zum Schlosspark Eller in Düsseldorf gekommen. Begeistert von solch einer Resonanz auf das erste Treffen, fiel es den engagierten Gruppenleiterinnen Mara, Monique und Annette leicht, mit einem lustigen Kennlernspiel das erste Eis bei den Teilnehmern zu brechen.

Nach dem Motto „Gemeinsam die Natur entdecken und erleben" sind die Kids dann erst mal in den Wald gezogen und haben mit Spiel und Spaß etwas über den Wald erfahren, spannende Tiere entdeckt und ein Waldsofa gebaut. "Dieser Platz kann für weitere gemeinsame Aktionen genutzt und jederzeit weitergebaut werden kann", so Sandra Jedamski, Gruppenbetreuerin der NAJU NRW , die das erste Treffen mit begleitete. Besonders gut kam das Bäume-Ertasten-Spiel im Wald an. Hier waren Vertrauen und ein guter Tastsinn gefragt, denn man musste sich blind von einem Mitspieler zu einem Baum führen lassen und diesen ertasten. Am Ende waren alle derselben Meinung wie unsere kleine Teilnehmerin Marlene: „Das war so schön. Das möchte ich jetzt jeden Tag machen.“

Bei der Gestaltung der nächsten Treffen sollen die Wünsche der Kinder im Vordergrund stehen. Die Kids haben schon viele tolle Ideen!

„Wer draußen in der Natur Spaß haben, Tiere und Pflanzen hautnah erleben und auch noch etwas für ihren Schutz tun möchte, ist in unserer Kindergruppe gut aufgehoben.“  freut sich  Günther Steinert von der NABU-Düsseldorf über das neue Angebot für Düsseldorf.

Die Gruppe trifft sich ca. alle vier Wochen samstags. Das nächste Treffen findet am Samstag, dem 25. August 2018 um 10 Uhr am Wildpark, Gerresheimer Tor statt. Ende ist 14 Uhr am Waldspielplatz "Müllers Wiese" in Oberrath. Zur GPS-Natur-Tour können sich Kinder im Alter zwischen 8 bis 12 Jahren anmelden bei Mara Surhoff per E-Mail: mara.surhoff@hotmail.de. Bitte in der Anmeldung neben dem Namen und Alter des Kindes eine Rufnummer für Rückfragen und Notfälle angeben, unter der Sie meistens erreichbar sind. Denkt daran, etwas zu trinken und einen kleinen Snack mitzubringen und tragt bitte wetterangepasste Kleidung.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei den Schülern und Schülerinnen der 6b der Rudolph-Steiner Schule in Dortmund, die bei dem von ihnen organisierten Sponorenlauf auf ihrem Sommerfest eine beträchtliche Summe für die NAJU NRW erlaufen haben. 

Als Dankeschön wird das JUM, das Jugendumweltmobil der NAJU NRW, sie an einem Tag besuchen und mit der Klasse 6b ein tolles Naturprogramm durchführen.

NAJU NRW freut sich mit den Siegern aus Nordrhein-Westfalen

In diesem Jahr stand der bundesweite Umweltwettbewerb „Erlebter Frühling“ der NAJU (Naturschutzjugend im NABU) ganz im Zeichen der Frühlingsboten Honigbiene, Apfelbaum, Zwergfledermaus und Star, der vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 gewählt wurde. „Raus aus dem Haus, rein in die Natur ist das Motto des ‚Erlebten Frühlings‘. So erfahren die kleinen Frühlingsforscher*innen mit allen Sinnen die Natur und lernen diese zu schätzen und zu schützen“, so Sandra Jedamski, Öffentlichkeitsreferentin der NAJU NRW.

Rund 1.200 Kinder sind dem Aufruf der NAJU gefolgt und haben die diesjährigen Frühlingsboten genau unter die Lupe genommen. André Gatzke, der Schirmherr des „Erlebten Frühlings“ betonte: „Mich hat die Kreativität und Vielfältigkeit der Einsendungen beeindruckt. Viele Kinder haben in diesem Jahr die Frühlingsboten Biene und Apfelbaum erforscht und sich so mit dem wichtigen Thema Insektenschutz auseinandergesetzt.“

So haben sich auch die Gewinner*innen der Grundschule aus Brenken in Büren mit dem großen Thema beschäftigt, „Was wir alles nicht mehr hätten, wenn es keine Bienen mehr gäbe“ beschäftigt und ein großes Lapbook erstellt. Die Schüler*innen gestalteten einen umfangreichen Projektordner zum Thema Biene, bastelten Seedbombs und verteilten sie in der Öffentlichkeit.

Die beiden Gewinner*innen aus Bergisch Gladbach gestalteten ein Plakat und nahmen ein Hörspiel zum Thema auf. Sie beschäftigten sich mit dem Aufbau der Bienen und erstellten ein Modell eines Bienenflügels.

Die Gewinner aus NRW setzten sich in den Kategorien Einzelsendungen  und Schule unter insgesamt 81 Einsendungen durch und erhalten tolle Buch- und Sachpreise von dem NAJU-Frühlingspaten BELTZ & Gelberg.

1. Platz Grundschule Bren Erl. Frhling 2018 Klein

Wildnistraining Haltern

Artikel aus der Halterner Zeitung von Pascal Albert

Seminarleitung: Birgit Paßmann