Wir basteln eine Biene, die echt Summen kann!

Material:

Holzspießchen, Korken, Luftballon, etwas dünne Pappe, Faden, Schere, Klebstoff, Malstifte.

Durchführung:

Vom Korken schneidet Ihr zwei Scheiben ab. Diese steckt Ihr auf die Enden des Holzspießes. Malt auf die Pappe einen Bienenkörper, schön farbig. Schneidet ihn aus und klebt ihn an den Holzspieß. Aus dem Luftballon schneidet Ihr einen Streifen heraus und spannt diesen um die Korken henun. Wenn Ihr die Biene jetzt noch an einem kräftigen Faden befestigt und um Euren Kopf herumwirbelt, dann fängt sie bald an zu Summen.

bienchensum

Anmerkung:

Sprecht über die verschiedenen Bienen: Honigbiene, Wildbienen und auch über Wespen und Hornissen.

Achtung:

Darauf hinweisen, dass die Kinder beim Herumwirbeln auf genügenden Abstand zu den Anderen achten.

Wir basteln Federbilder

Material:

Federn, Klebstoff, (dunkle) Pappe, Papier, postkartengroße Karten

Durchführung:

Aus den Federn kann man die lustigsten und schönsten Motive kleben. Der Phantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt.

Anmerkung:

Selbstverständlich kann man auch in Kombination mit anderen Naturmaterialien arbeiten.

Herstellung von Flugsilhouetten

Material:

Vogelstimmungsliteratur mit Flugzeichnungen von heimischen Vögeln, Schere, schwarze und weiße Pappe, Malzeug

Vorbereitung:

Geeignete Vögel aus verschiedensten Familien (vom Singvogel bis zum Greif) aussuchen.

Durchführung:

Jedes Kind kann sich von den vorgegebenen Vogelarten einige aussuchen und deren Flugbild auf die Pappe zeichnen. Dann werden die Bilder ausgeschnitten. Die Kinder können gegenseitig raten, um was für Vögel es sich auf den Flugbildern handelt. Die Silhouetten der Greifvögel können ebenso als Fensterbilder benutzt werden und so einen Beitrag gegen den Vogeltod an Fensterfronten leisten.

Anmerkung:

Möglicherweise die Vorlagen großkopieren, damit es den Kindern leichter fällt, die Zeichnungen anzufertigen. Wenn man die Namen der Vogelarten geheimhält, kann es umso spannender werden, die Namen zu erraten oder - wenn es nötig ist - mit einem Buch zu bestimmen. Anhand der Flugbilder kann man auch gezielt die Flugbestimmung von Vögeln üben.

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Wir machen eine Gruppenzeitung

Material:

Schere, Kleber, Schreibzeug, am besten kopierfähige Stifte, Kopiermöglichkeit

Vorbereitung:

Überlegt gemeinsam, für wen Eure Zeitung sein soll:
Für andere Kinder, für “normale” Mitbürger als Information oder als Werbung für die Gruppe? Soll die Zeitung ein bestimmtes Thema haben? Legt fest, wer welchen Teil bei der Erstellung der Zeitung übernehmen will.

Durchführung:

Nun geht es los. Die einen brüten über einen Bericht von einer Exkursion zu einem Tümpel, die anderen entwerfen ein Rätsel, wieder andere zeichnen interessante Naturbilder usw.. Sind alle fertig, werden die Sachen zusammengestellt und wir überlegen gemeinsam, wie wir daraus unser Heft basteln. Der eine Text enthält noch ein paar Fehler, der andere hat etwas wenig Spannung, das Rätsel ist interessant und sollte deshalb noch umfassender sein usw.. Nach dieser Zwischensitzung geht’s ans Korrigieren und Verbessern. Jeder sollte nun wissen, an welcher Stelle sein Artikel im Heft stehen wird. Schließlich wird alles zusammengetragen, layoutet und mit einem pfiffigen Umschlag versehen. Nun kann unser Gruppenheft kopiert oder gedruckt werden.

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Anmerkung:

So ein Zeitungsprojekt kann ein guter Abschluss für eine Themenreihe der letzten Zeit sein. Die ein oder andere Sache wird aufgefrischt, das ein oder andere an neuen Infos kommt dazu! Je nach Umfang und Qualität der Zeitung kann sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Beispiele für solche Hefte sind die in der Reihe ,,Fundgrube extra" bei der Naturschutzjugend erschienenen Schriften (aber es muss nicht immer so professionell sein).

Wir legen eine Blumenwiese an

Material:

Geeignete Samenmischung, Gartengeräte

Vorbereitung:

In einem Garten oder auf dem Gruppengelände eine entsprechende Fläche aussuchen. Samen von wilden Stauden der mageren Standorte sammeln oder geeignete Samenmischung besorgen.

Durchführung:

Gelände umgraben oder Pflanzendecke abtragen. Samen einarbeiten und angießen. Regelmäßig gießen. Ansonsten Hinweise in der Anlage beachten. Alternative: Inselartig Pflanzen in ehemaligen Rasen einsäen.

Anmerkung:

Auf Hinweise in der Anlage achten. Im Handel angebotene Samenmischungen sind häufig eine Katastrophe (fast nur einjährige Arten usw.).

Mischung für ausdauernde Blumenwiese 


Bei der hier vorgeschlagenen Zusammensetzung handelt es sich mehr oder weniger um eine Universalmischung. Die verschiedensten Klima- und Boden-Verhältnisse können nicht alle berücksichtigt werden, daher wird eine einzige vielseitige Mischung empfohlen. Die für den jeweiligen Standort geeigneten Arten können sich dann in der Blumenwiese durchsetzen.
Von einigen Arten gibt es zeitweise nicht genügend Saatgut oder es steht nur einigen Firmen zur Verfügung. Deshalb kann diese Mischung nur ein Vorschlag sein, dessen Grundkonzept aber eingehalten werden soll. Die eine oder andere Art kann fehlen, aber das Verhältnis von Gräsern, Leguminosen, ausdauernden und einjährigen Blumen/Kräutern muß eingehalten werden. Das gilt auch für die Aussaatmenge von etwa 250 g/1oo m2. Wird mehr ausgesät, nimmt die Konkurrenz der Gräser stark zu.
Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden, darf diese Blumenwiesenmischung mit dem Zusatz ,,Kleve-Kellen” versehen werden.

Boden und Bodenbearbeitung:

Neben der Ansaatmischung spielt der Boden mit seiner Wasser- und Nährstoffversorgung eine wichtige Rolle. Leichte, stickstoffarme Böden, z. B. lehmiger Sand, sind am besten, schwere, vor allem zur Staunässe neigende Böden, weniger gut geeignet. Der Gartenbesitzer hat aber keine Wahl mehr und muß sich mit dem vorhandenen Boden abfinden. Dennoch ist es möglich, diesen vor der Ansaat zu verbessern:

  1.  Bodenverdichtungen hemmen das Pflanzenwachstum, sie müssen deshalb beseitigt werden.
  2. Der Boden darf nicht zu sauer sein. Der pH~Wert*) sollte auf leichten Böden zwischen 5,5 und 6,5, auf schwereren Böden zwischen 6,0 und 7,0 liegen. Sind die pH-Werte niedriger, muß gekalkt werden. Empfohlen werden 10 -15 kg/100 m2 Kalk (z. B. Hüttenkalk, Thomaskalk), der gut verteilt und eingearbeitet werden sollte.
  3. Der Nährstoffgehalt*) an Phosphorsäure und Kali sollte wenigstens 10 mgl
    100 g Boden betragen. Eine jährliche Gabe von 5 kgllOO m2 eines PKDüngers (z. B. Thomaskali oder Phospatkali) ist ratsam - ausgenommen bei guter Versorgung.

Saatbettbereitung:

Die Saatbettbereltung muß wie vor der Anlage einfes Zierrasens sehr sorgfältig erfolgen.. Nach dem Umgraben muß der Boden Zelt haben, sich zu setzen, oder er muß gewalzt werden. Die Oberfläche sollte eben, fest und feinkrümelig sein. Wenn der so vorbereitete Boden vor der Ansaat noch einige Wochen liegen bleiben kann, Ist das für die Bekämpfung des auflaufenden Umkrauts sehr günstig. Meist fehlt dazu aber die Zeit bzw. die Geduld, so daß unmittelbar nach der Saatbettbereitung gesät wird. Ober eine starke Verunkrautung braucht man sich dann aber nicht zu wundern.

Liste

Download:

Liste "Mischung ausdauernde Blumenwiese" 522 kb

Saatzeit:

Die Aussaat kann grundsätzlich von Ende März bis Ende August erfolgen. Die Frühjahrsansaat ist im allgemeinen vorzuziehen. Da aber die ausdauernden Arten erst im Jahr nach der Ansaat blühen, kann bei Frühjahrsaussaat durch Zumischung einjähriger Blumen bereits im Ansaatjahr ein bunter Blütenflor erntstehen.
*) Die Bodenuntersuchung auf pH, Phosphor säure und Kall wird von den Landw. Untersuchungs- u. Forschungsanstaiten(Lufa)in Bonn, Weberstr. 81 und Münster, Kanaistr. 240 durchgeführt. Der Boden muß 10 cm tief an etwa 30 Steilen entnommen und gut gemischt werden. Von dieser Mischprobe werden 500 g an die LUFA geschickt.