Material:

Mehrere starke Pinzetten, evtl. Vogelbuch.

Vorbereitung:

Gespräch mit den Kindern über die Art des Staren, Futter im Boden zu suchen (evtl. im Vogelbuch nachschauen).

Durchführung:

Die Kinder bekommen eine starke Pinzette, stecken sie geschlossen in den Boden und öffnen sie dann.
Dann können sie versuchen, in das Loch hineinzuschauen Was können sie erkennen?
Wieviel Kraft braucht man denn, um auf diese Weise ein Loch in den Boden zu bekommen?

Anmerkung:

Erkläre den Kindern, wie Stare nach Beute suchen: Stare stecken dazu den geschlossenen Schnabel in den Boden, öffnen diesen dann und schauen in das so entstandene Loch um nach Futter zu suchen.

Die Metamorphose der Schmetterlinge

Material:

Arbeitsblatt, Schreibstifte.
Vorbereitung: Vorlagen kopieren.
Durchführung: Die Kinder sollen einzeln oder in Kleingruppen anhand ihrer Vorkenntnisse die besonderen Merkmale der 4 Entwicklungsstadien des Schmetterlings ins Arbeitsblatt eintragen.

Anmerkung:

Besonders zum Schluß einer Wiesen-Exkursion ist diese Aktion geeignet.
Laßt die Kinder kniffeln, bevor das Blatt gemeinsam durchgesprochen wird. Wie steht es übrigens mit der Metamorphose bei anderen Insekten und sonstigen Tieren?

Hier einige wichtige Informationen zur Metamorphose des Kleinen Fuchses:

Eistadium:

Weibchen legt bis zu 200 Eier mit klebrigem Stoff an die Unterseite von Blättern (Schutz vor Sonne und Regen), nach 10 Tagen schlüpfen die kleinen Raupen.

Raupenstadium:

Freß- und Wachstumsphase, wurmartiger Raupenkörper häutet sich 3 bis 4 mal, nach ca. 4 Wochen kommt es zur Verpuppung.

Puppenstadium:

Raupe verpuppt sich mit dem Kopfende nach unten hängend (Stürzpuppe) an einem Blattstengel, Ausbildung des Schmetterlingskörpers, nach 2 Wochen schlüpft der Falter. Falterstadium: Die letzte Faltergeneration überwintert an einem ungestörten Ort, im nächsten Jahr werden wieder 2 bis 3 Generationen gebildet.

Material:

Keines.

Federtsuche1

Vorbereitung:

Eine geeignete Strecke aussuchen

Durchführung:

Geht doch einfach mal in Eurer Umgebung spazieren und sammelt so viele verschiedene Federn, wie Ihr finden könnt. Versucht einmal herauszubekommen, welche Feder von welchem Vogel stammt.
Ihr könnt mit den gefundenen Federn eine Federsammlung zusammenstellen oder ein Bild damit gestalten (z.B. einen Vogel malen und diesen mit echten Federn bekleben).

federtsuche2

Anmerkung:

Oft findet man “Rupfungen" im Wald. Sind die Federkiele abgebissen, war der Täter ein Säugetier  wie Fuchs oder Iltis; sind die Kiele ganz, könnte es ein Greifvogel wie der Habicht gewesen sein.

federtsuche3

Material:

Federn, Pappe, Papier, Klebstoff, Malzeug

Vorbereitung:

Unterhaltet Euch mit einem Vogelkenner und redet mit ihm über Bestimmen von Federn. Ladet ihn vielleicht sogar mal zu einem Treffen ein und laßt Euch die Herkunft von Federn erklären. Sammelt selber Federn (am besten schon vorher).

Durchführung:

Bestimmt gemeinsam (mit dem Vogelkenner) die Federn und fertigt eine Federsammlung an. Anhand dieser Sammlung könnt ihr (wenn sie mal etwas größer geworden ist) feststellen, welche Feder Ihr gefunden habt.
Anmerkung: Welche Bedeutung haben die einzelnen Arten von Federn? Wie ist eine Feder aufgebaut und warum ist sie so stabil (Lupe) ? Was kann man alles mit Federn machen? Versucht einmal mit einer Feder zu schreiben.

Fangspiel mit menschlichen Eidechsen und hungrigen Vögeln

Material:

Springseile, alte Tücher entsprechend der Anzahl an Mitspielern, Freifläche (Wiese), ggfs. auch Turnhalle.

Vorbereitung:

keine.

Durchführung: Eins, zwei oder drei Kinder (je nach Kinderanzahl) sind Vögel, die anderen die Eidechsen. Jede Eidechse bekommt einen Schwanz (ein Springseil, Tuch o.ä.), den sie sich hinten in die Hose steckt. Jetzt gehen die hungrigen Greilvögel auf die Jagd. Zum Glück können die Eidechsen ihren Schwanz abwerfen. Denn nur diesen erwischen die Fänger (beim ersten Mal!). Wenn der Feind einen Schwanz erbeutet hat, verliert er das Interesse daran und läßt ihn fällen. Die schwanzlose Eidechse flüchtet in ihr Versteck (eine Ecke des Spielfeldes) wartet dort bis ihr Schwanz etwas nachgewachsen ist (= bis eine Miteidechse ihr das Seil, ... zurückbringt, daß sie dann zur halben Länge zusammengelegt wieder in die Hose steckt). Mit dem nachgewachsenen Schwanz kann die Eidechse weiter mitspielen, aber sie darf sich nicht ein zweites Mal erwischen lassen!
Sollten nach einer vorher festgelegten Zeit noch Eidechsen mit Schwanz (auch 1/2 Schwanz) übrig sein, haben sie gewonnen, sonst die Vögel. Es kommt also darauf an, auch unter Einsatz des eigenen Schwanzes, den Schwanz des Artgenossen wiederzubeschaffen.

Anmerkung:

Die Fähigkeit der Eidechse, ihren Schwanz abzuwerfen (der sich hin und her windet und von der fliehenden Eidechse ablenkt), sowie die Bedeutung dieses Verhaltens werden hier spielerisch vermittelt.
In einem einleitenden Gespräch, in dem die Spielregeln erklärt werden, sollte man auf dieses Thema eingehen; allerdings sollte der Sachverhalt nicht zu sehr theoretisiert werden, da er sich in dem Spiel von alleine festigt.

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